14.03.2019 Warum Selbstverteidigung viel mit der Kultur eines Landes zu tun hat …

Man würde meinen Gewalt wäre überall gleich.
Doch das ist sie mit Nichten.
Jede Kultur hat ihre bevorzugten Waffen.
Schauen wir uns auf dem Erdball um, gibt es klar Länder, in denen bestimmte Waffen bevorzug werden.

In Südamerika sind es Schusswaffen, in Asien Messer, in Afrika Macheten und hier bei uns mehr Fäuste oder Szenarien mit mehreren Angreifern.

Jede Kultur hat ihre Werkzeuge der Gewalt.

Was hat das jetzt alles mit Krav Maga zu tun.

Wir als Trainer sollten immer wissen, welche Angriffe um uns herum am häufigsten sind.

Was bringt es den Schülern sich Tag ein Tag aus mit Bedrohungen zu beschäftigen, die vielleicht nur selten bis gar nicht vorkommen.
Oder sich Verhaltensweisen anzugewöhnen, die für ihr kulturelles Umfeld eher "semi" gut sind.

Ein Beispiel - Im Land X steigt die Anzahl der Angriffe mit einem Stockähnlichen Gegenstand.
Also entscheidet sich der dortige Instructor mehr auf das Thema einzugehen.
Er entscheidet, den Leuten eine Entwaffnungstechnik mit auf den Weg zu geben, welche gegen einen stockähnlichen Gegenstand gute Chancen auf Erfolg hat.

Soweit so gut.

Der gleiche Trainer wechselt das Land.
Die hier häufigste Waffe ist eine Machete.
Er unterrichtet die selbe Technik mit der gleichen Entwaffnung.

Logisch oder nicht Logisch ….. natürlich nicht logisch.

Warum ? weil eine Machete sich in der Bewegung nicht unbedingt von einem Stock unterscheidet.
ABER am Ende doch eine Seite hat, an der man sich böse verletzen kann.

Bauen wir das Szenario fertig.

Ein Schüler wird "Gott bewahre" mit einer Machete angegriffen, schafft es die Situation unter Kontrolle zu bekommen und verletzt sich bei der Entwaffnung schwer.
Und das nur, weil sein Trainer keinen Plan hatte, was in seinem Kulturkreis los ist und er seine Schüler erzieht, bestimmte Dinge immer zu tun, nur weil er selbst sie praktikabel findet.

Die Moral von der Geschichte ist einfach.

Selbstverteidigungstraining muss priorisiert sein.
Die Priorität muss klar, auf den Gegebenheiten des Landes, vielleicht sogar der Stadt liegen, in dem/der Unterrichtet wird. 

Der Trainer muss immer informiert sein und die passende Lösung für wirklich aktuelle Probleme parat haben.

Also Lieber für die Realität trainieren auch wenn das nicht immer so cool ist.

Stay Safe
Euer Michel






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